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Samstag, 25. Mai 2013

Flach, groß, bunt!

Ja, ich weiß, momentan geht hier nicht so viel, ich hab ordentlich zu tun, schaut dafür bei Bedarf ab+zu in meinen FB-Account ;)...

Ich hab mich ja lange gegen einen flachen Fernseher gesträubt, die Bildqualität konnte mich nicht überzeugen und warum ein Neues wenn man bereits ein funktionierendes Gerät hat? Aber mittlerweile wird ja fast alles im Breitformat ausgestrahlt, mit dem Ergebnis, daß die schwarzen Balken immer größer und das sichtbare Bild immer kleiner wird...
 Nuja, jetzt hat mich aber der Rappel gepackt - spontan bin ich los und hab mir nun doch so ein Teil geholt. Ich war in drei Läden ehe ich das beste Preis/Leistungs Angebot gefunden hatte, soviel Zeit muß sein ;)
Und jetzt steht er da, 42 Zoll, HD und Sieger beim Warentest. Ich bin schon ziemlich überrascht, das Bild ist besser als erwartet, sogar im Vergleich zu kleineren Geräten die ich bislang so gesehen habe (jedenfalls nachdem ich die Farben eingestellt hatte. Und als Bonus kommen noch gefühlte 300 Sender dazu - OK, zu 90% Pay-TV und auswärtige Kanäle die mich nicht die Bohne interessieren. Aber auch (Überraschung!) ein Öffentlichrechtlicher, der mir zusagt. Normalerweise kommt in ZDF+ARD nichts, aber auch garnichts was mich interessiert! Aber hier auf einmal, schamhaft in ZDFneo versteckt, Star Trek OS, remastert, dh digital überarbeitet mit den seinerzeit herausgekürzten Szenen. Auf dem großen Bildschirm kommt das echt gut!

Unterm Strich eine Investition die sich gelohnt hat :) Den gleichen Betrag hätte ich sonst für das Comicfest in München ausgegeben, aber da ich dieses Jahr nicht dort hinfahre bleibt es in der Waage und irgendwie habe ich von dem TV auch länger was von...

Dienstag, 18. September 2012

Powerpuff Girls Liedchen

Nachdem ich gerade endlich meine Steuer mache brauche ich was gaaanz Liebes um wieder runter zu kommen...

Da geht einem doch das Herz auf :)
Die Serie hätte ich gerne auf DVD, die erste Staffel gibts auch, aber in drei Teilen für sackviel Geld. Umso unverschämter weil die jeweils nur um die 100 Minuten Laufzeit haben (4-5 Episoden) - kein Wunder das danach nichts mehr kam.

Den liebe ich auch...


Und die Beiden...


Uuund ganz klar (mit einem Klassiker)!




Mittwoch, 5. September 2012

...?

Mal kurz zusammengebastelt + sollte auch nicht schwer zu erkennen sein :)
Nach den ganzen aufwendigen Illus bockt mich Naturalismus gerade garnicht, dafür umso mehr reduktion auf das Wesentliche.

Mittwoch, 29. August 2012

Dr. Who Comics

- Hab ja schon ewig nix mehr über Comics geschrieben...
Dr. Who sollte bekannt sein, zumindest einigen denn hierzulande ist er nie so richtig gut angekommen. Zu Beginn des Privat-TVs, gut gegen Mitternacht versteckt, wurden damals etliche alte Folgen ausgestrahlt, vor nicht allzulanger Zeit die neuen Staffeln (zu zT bescheuerten Sendezeiten) und nun afaik im Bezahlfernsehen. Torchwood als Sequel läuft auch demnächst wieder an, aber ich schätze mal das wird auch nicht der Quotenhit. MMn liegt das auch daran das es dem Durchschnittsdeutschen schlicht an Phantasie fehlt, und die braucht man nunmal für Dr. Who - diese meine These wird auch dadurch unterstützt wenn man sich mal ansieht welcher platte Mist hier Quote macht :( ...
 Nun seisdrum. Auf der Insel ist der Doktor jedenfalls der Bringer und wenig verwunderlich erscheinen dort auch Dr. Who-Comics. Vor ewigen Zeiten kamen mal bei Condor ein paar Alben raus die auch gleich im Ramsch landeten - seltsamerweise konnten englische Comics in DLand nie so richtig Fuß fassen, Kobra, Judge Dredd, die Sachen aus 2000AD waren alles nur kurze Phasen. Aber um endlich auf den Punkt zu kommen: Bei IDW erscheinen fette Dr. Who-Sammelbände der bereits als "Classics" herausgebrachten PBs, gut 400 Seiten stark, in Farbe und für nur rund 20€. Viel Lesestoff für wenig Geld, da bleibt einem doch fast nichts anderes übrig als die Bücher zu erwerben!

Freitag, 3. Juni 2011

Liquid Television

Lang, lang ists her, daß man sich im TV noch was getraut und experimentiert hat, Liquid Television (USA 1991-'94) war eine dieser Spielwiesen. In DLand wurden die Folgen spätnachts im noch jungen PrivatTV gezeigt, mit dem Ergebnis, daß man es meist verpaßt oder nur zufällig gesehen hat.



Trotzdem, wer zufällig bei Liquid Television gelandet ist, dem blieb es in Erinnerung, das Zeug war zu seltsam um konsumiert+vergessen zu werden. Eine krude Mischung aus Real-, Puppen- und Animationsfilmen. Von den vielen Clips hatten freilich nur Beavis+Butthead und Æon Flux, die dort erstmals gezeigt wurden, bleibenden Erfolg (Naja, gut, Æon Flux wurde mit dem grottigen Realfilm letztlich der Todesstoß versetzt). Für die Comicfans interessant ist, daß dort auch Independentcomics aus dem RAW-Umfeld umgesetzt wurden. P.Bagge wurde dort ins Bild gesetzt und Charles Burns (dessen Dog Boy allerdings kaum einer kapiert hat), ich glaube das würde sich heute keiner mehr trauen.
Es gab wohl mal VHS-Kassetten und DVDs mit Liquid Television, aber die sind längst vergriffen und aus dem Handel verschwunden, dafür findet man auf Youtube diverse Mitschnitte die zu goutieren ich dem experimentierfreudigen Leser hiermit nahelegen möchte.

Donnerstag, 21. April 2011

Twin Peaks

Weil es gerade wieder auf ARTE gezeigt wird (Dienstags).



Die TV-Serie Anfang der 90er von David Lynch, und im Gegensatz zu seinen meisten Werken versteht man hier auch worum es geht. Der dazugehörige Kinofilm (Prequel der Serie) Fire walk with me ist dagegen wieder eher verschwurbelt.
Eine gemütliche Kleinstadt an der Grenze zu Kanada, voller skurriler Typen die fast alle eine Leiche im Keller haben und nichts so ist wie es scheint (die Eulen!). Ein esoterisch angehauchter, begeisterungsfähiger FBI-Agent der einen Mord aufklären soll (Kyle MacLachlan der jetzt sein Leben bei den Desperate Housewives im Rollstuhl fristet), seltsame Rätsel, Andeutungen, Verwicklungen überall... das kann man garnicht alles aufzählen so komplex und verwirrend ist die Handlung. Noch dazu ist die Serie sehr schön ästhetisch gefilmt, ein irritierender Kontrast zu den gezeigten Boshaftigkeiten. Twin Peaks war nicht nur ein TV-Knaller sondern auch Stilbildend, ich zumindest kann es mir immer wieder ansehen. Schon bei der Titelmelodie bin ich wieder mit Lucy, Hawk, Leo, Audrey, Albert und wie sie alle heißen vertraut - Jep, Twin Peaks war schon prägend.
Freilich, die letzte Staffel kann man sich leider fast sparen, da war nicht mehr Lynch sondern seine Hiwis am Werk, das Ganze hat auch keinen richtigen Abschluß und hört einfach mittendrin auf.

Trotzdem, wers noch nicht kennt (könnte ja bei den Jüngeren der Fall sein), mal Dienstagabend reinschauen! - Oder die DVDs holen.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Twilight Zone

Ein TV-Tipp zwischendurch. Seit Kurzem zeigt Das Vierte täglich kurz nach 23 Uhr die alten Twilight Zone-Folgen.



Sozusagen die Mutter aller Mystery-Serien. Von 1959 an wurden mit Unterbrechungen über 150 Episoden gedreht, mit Ablegern im Kino und Comic.
In diesem Spartensender dürften es die meisten übersehen, zumal vorher unsägliches Teleshopping die Leute verarscht, was zumindest mich normalerweise zu einem reflexartigen Weiterzappen veranlaßt. In dem Fall unterdrücke ich meine Instinkte, die alten Klassiker lohnen es.

Mittwoch, 3. März 2010

Pushing Daisies

Eine wunderbare Serie die leider schon nach zwei Staffeln ein Ende gefunden hat. Schwarzer Humor, skurrile Typen, gute Laune, Romantik und ein toller Einsatz von Farben (die ganzen restlichen Details kann man in der Wikipedia nachlesen). Eine seltsame Aussage von jemanden der ansonsten auf Horrorfilme steht... Und obwohl ichs auch nicht gerade Dicke hab, hab ich mir die DVDs geleistet - allerdings erst nach etlichem Suchen. Klar, man kann in den Laden gehen, die Teile aus dem Regal nehmen und fertig, aber bei einem mageren Kontostand lohnt sich der Vergleich, idR hab ich hier drei Möglichkeiten : Real, Media-Markt, Amazon. Die erste Staffel kostet überall 18-19€, das ist OK, kann man so mitnehmen - aber dann wirds seltsam! Für die zweite Staffel will man beim Real 26€, Amazon ist mit 19€ zufrieden und der (achsogünstige) Media-Markt verlangt sogar 36€ ! Ja gehts eigentlich noch? Keine Frage wo ich den Stoff gekauft habe. Da kann Mario Barth noch so penetrant über den Bildschirm nerven, das ist nicht mein Laden - jedenfalls solange nicht, wie ich von denen für diese Aussage nicht auch bezahlt werde. Es geht mir zwar gegen den Strich da Amazon  seine Marktführerschaft gegenüber den Anbietern hemmungslos ausnützt, aber wenn man aufs Geld achten muß, dann führt kein Weg dort vorbei.

Dienstag, 10. November 2009

Saturnwerbung














Momentan scheint es ein Trend zu sein mit irgendwelchen Promis aus Amiland zu werben. Pitt, Clooney, Hayek und jetzt auch Alice Cooper verdienen sich in Europa was nebenbei, schön für uns, denn im Amiland wird man die Clips nie sehen weil sowas dort als Imageschädigend betrachtet wird.
Der olle Musikant Cooper darf nun im Orbit des Saturns eine Weltraumbar betreiben, mit Aliens und so. Eigentlich ganz nett gemacht, bis auf Coopers Synchro, die finde ich daneben. Und der Spruch "Alles eine Frage der Technik!" würde meiner Meinung nach durch den Zusatz "nur" deutlich gewinnen.
Aber egal, mir gehts um den Clip mit dem Fernseher. In der Bar gucken die Leute Fußball, der Sender wechselt plötzlich auf Volksmusik - Alice fummelt an der Antenne rum, wieder Fußball - Werbespruch! Was man nicht mehr sieht: Beim einstellen der Antenne kommt plötzlich ein Pornokanal, wird nix gezeigt aber die Geräusche und Reaktionen sind eindeutig - die Szene ist mittlerweile raus!
Nun werden Werbespots grundsätzlich so produziert, daß man sie kürzen kann um Geld zu sparen wenn der Sendeplatz zu teuer ist. Aber hier hab ich den starken Verdacht das sich wiedermal irgendwelche Biedermänner/-frauen beschwert haben - von wegen: Das sehen auch Kinder, obszön, Sex in der Werbung und überhaupt...! Und prompt hat man den Schwanz eingezogen, wegen dem Ruf und so (denk ich mir jedenfalls), 2-3 Anrufe/Mails reichen ja schon aus damit die Verantwortlichen Panik bekommen. Der kleine Gag war eine nette Idee in der langweiligen Heilewelt Werbelandschaft, nuja beschränkt man sich halt wieder auf Unverfängliches, PC-Korrektes...

Montag, 19. Oktober 2009

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

WDR, 1972



Heute hab ichs im Kaufladen gesehen, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt komplett in einer DVD-Box. An die Serie dürfte sich nun wirklich nur noch die ältere Generation erinnern, Marionetten teils in Kulissen, teils vor realen Hintergründen. Seinerzeit habe ichs mit Begeisterung angesehen, allerdings gab es auch nicht viel Anderes für Kinder im TV.
Irgendwie haben Tobbi(Junge) und Robbi(Roboter) den Erbauer von Robbi gesucht, irgendwas mit einem Leuchtturm. Und hingefunden haben sie wie bei einer Schnitzeljagd indem sie mit dem Fliewatüüt von einem Rätsel zum nächsten geflogen sind und es gelöst haben. Keine Ahnung, aber vergessen habe ich die Serie nie, freilich mit verklärter Erinnerung. Aus heutiger Sicht ist Robbi, Tobbi & das Fliewatüüt unglaublich langatmig und unspannend. Naja, damals war man noch nicht so verwöhnt wie Heute, es gab auch nur zwei richtige TV-Programme, das Dritte konnte man vergessen, da kam fast nur Schulfernsehen (erinnert sich noch jemand an die ach-so-tolle "Mengenlehre"?).
Man achte mal auf die groovy Musik + die gruseligen Bilder im Abspann, so haben die Leute damals tatsächlich ausgesehen...

Donnerstag, 11. Juni 2009

Captain Future



Na, da kommen doch Kindheitserinnerungen auf, es sei denn man ist in einer TV-feindlichen Sekte aufgewachsen oder noch Minderjährig. Captain Future wurde 1978-79 in Japan produziert und war hierzulande erstmals Anfang der 80er zu sehen, leider extrem geschnitten um auf Heidi-Niveau zu kommen. In DLand war man der Meinung (und ist es oft immer noch), daß Trickfilme für Kleinkinder sind, und hat alles rausgekürzt was die verstören könnte, die Japaner wußten es besser und konzeptierten Captain Future für Jugendliche und Erwachsene. Das merkt man auch am Inhalt der Storys die durchaus ernsthafte Untertöne haben (trotz der Japantypischen Albernheiten) und in denen Leute sterben bw getötet werden.
Im Original hat Edmond Hamilton Captain Future ca 1940-44 in Pulp-Magazinen veröffentlicht. Von den 17 Romanen erschienen 15 bei Bastei (Hab ich natürlich), schöne altmodische Space-Operas mit hehren Helden, bösen Schurken, verrückten Wissenschaftlern und geheimnisvollen Mysterien. Für die TV-Serie wurde allerdings etliches verändert, insbesondere Grag und Otho (Roboter und Androide) erkennt man da kaum wieder.
Sicher, heutzutage wirkt die Grafik eher suboptimal, aber Hallo, das war vor 30 Jahren! Damals ging noch nichts auf Computern, Captain Future ist noch Handarbeit. Und was in einer Episode vom Captain an Handlung ist, dafür brauchen moderne Animes eine halbe Staffel.
Captain Future gabs mal in zwei DVD-Boxen, die werden inzwischen für rund 150€(pro Stück!)angeboten, Zeit für eine günstige Neuauflage. Ansonsten die fremdsprachigen Versionen, die haben wenigstens den Vorteil ungekürzt zu sein.

Samstag, 16. Mai 2009

Orion vs Enterprise


Bei Raumpatrouille und Star Trek wird ja immer wieder spekuliert, daß da einer vom anderen abgeschaut hat weil beide 1966 herauskamen. Nuja, gemeinsam haben beide Serien das es um ein Raumschiff geht, beide haben Kommandanten die gerne mal Regeln und Vorschriften ignorieren bw frei interpretieren. Beide haben internationale Besatzungen und sind mittlerweile Kult - und das wars dann eigentlich auch schon! Andere Gemeinsamkeiten entstehen eher aus Genre und Thematik, und kann man eher als zwangsläufig denn gewollt einstufen. Außerdem ist es höchst unwahrscheinlich das die Macher von Star Trek und Raumpatrouille voneinander wußten. Die Amis haben sich noch nie dafür interessiert was im deutschen TV vor sich geht, und Star Trek war am Anfang alles andere als ein Erfolg.
Gerade weil beide Serien gleichzeitig gemacht wurden ist ein Vergleich interessant. Raumpatrouille ist ziemlich "Deutsch", viel Bürokratie, der Schwerpunkt liegt beim Militär, man traut weder Politikern noch Geheimdiensten über den Weg und die Hierarchien sind (während dem Dienst) klar und deutlich. Bei Star Trek werden diese Dinge eher locker gehandhabt und man nimmt sich auch bei weitem nicht so ernst.
Bei der Ausstattung wird der Unterschied noch deutlicher. Raumpatrouille wirkt vor allem bei der Kleidung konservativer, bei den Sets aber deutlich futuristischer als Star Trek. Auf der Enterprise sieht es im Vergleich recht "normal" und sachlich aus (wenn man mal von den Farben absieht), die Orion sieht dagegen aus wie von Aliens designt und ist sowas von 60er (deswegen dürfte eine Neuverfimung auch nicht funktionieren). Irgendwie ahnt man hinter Raumpatrouille den Schatten Adenauers und hinter Star Trek Hippies auftauchen. Anderseits spielen bei Star Trek Frauen lediglich eine dekorative Rolle, haben sie mal was zu sagen landen sie meist bei Kirk im Bett. In Sachen Emanzipation ist man bei Raumpatrouille weiter, da gibts auch weibliche Generäle, in Amiland brauchte es noch sehr lange bis mit Janeway eine Frau wenigstens Kommandant werden durfte. Aliens laufen einem bei Star Trek alle Nas lang über den Weg, und die ganze Galaxis ist Spielwiese der Enterprise. Die Orion darf Satelliten reparieren, Botengänge übernehmen und ab+zu die Erde retten, die einzigen Nichtmenschen sind die fremdartigen Frogs von denen man nicht viel sieht, die technisch überlegen und Böse sind.
Ich mag beide Serien, vielleicht gerade weil sie so unterschiedlich sind.

Dienstag, 10. Februar 2009

Mit Schirm, Charme & Melone

The Avengers, 1961-69
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Die legendäre englische Krimiserie läuft gerade wieder auf ARTE (Mo-Fr, 17:40Uhr). Erfreulich weil Mit Schirm, Charme & Melone bislang lediglich als UK-Import auf DVD zu haben ist, das soll sich endlich dieses Jahr noch ändern.
Kult sind allerdings nur die Staffeln 4+5 mit Diana Rigg als Emma Peel (die zeigt ARTE). Sie stellte seinerzeit einen völlig neuen Frauentyp im Film dar, selbstständig, selbstbewusst und den Männern meist intellektuell überlegen, als Karate-Expertin auch körperlich. Schön sind die spitzen Dialoge zwischen Rigg und Patrick Macnee als John Steed, ein Gentleman mit bubenhaften Charme (er spielte die Rolle in der gesamten Serie).
Die einzelnen Episoden sind herrlich schrullig, voll mit spleenigen Charakteren und seltsamen Ideen. Da tauchen Roboter auf, Killerkatzen, "fremde Mächte" und viele durchgeknallte Typen und Clubs - sehr englisch. Die Serie nimmt sich zum Glück niemals richtig ernst, eine Mischung aus Humor und Spannung bei der sich Peel und Steed wunderbar leicht die Bälle zuspielen und nicht, wie so oft, einer Wasserträger des anderen ist.
1998 wurde mit viel Aufwand ein gleichnamiger Kinofim nach der TV-Serie gemacht. Der Streifen ist nicht so schlecht wie gerne behauptet wird, nur funktioniert der Plot einfach nicht in der heutige Zeit. Mit Schirm, Charme & Melone gehört in die 60er als Computer noch mit Lochkarten programmiert wurden, technisch fast alles möglich schien und Kampfkunst+Hypnose etwas Exotisches waren.

Mittwoch, 17. September 2008

Die Ära des Tentakels

Futurama-The Beast with a Billion Backs, 2008
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Der Zweite von Vier angekündigten Spielfilmen. Positiv ist, daß es überhaupt was Neues von Futurama gibt und das reichhaltige Bonusmaterial, da kann man jetzt nicht wirklich meckern, Negativ: Der Funken springt nicht über.
Die Ära des Tentakels ist ein schönes Beispiel warum Langversionen von Serien oft nicht funktionieren. Die Autoren sind es nicht gewohnt Geschichten zu schreiben die doppelt und dreifach so lang sind wie üblich, um auf die Zeit zu kommen fügen sie Szenen ein die von der eigentlichen Geschichte wieder ablenken. Bei diesem Streifen habe ich das Gefühl man hat einfach 3-4 übrig gebliebene Scripte für normale Episoden genommen und miteinander kombiniert, mit dem Ergebnis daß die Handlung nicht stimmig ist.
Möglich daß der Reiz bei Futurama in der Kürze liegt. Man kommt schnell zum Punkt, hat keine Zeit für Längen und die Gags sitzen direkt und trocken. Es wäre hier besser gewesen die erwähnten Einzelepisoden statt einem zusammengeschusterten Spielfilm zu machen.

Samstag, 2. August 2008

Der große Mutato

Eine meiner Lieblingsfolgen aus Akte X.

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Der große Mutato ist eine wunderbare Reminiszenz an die Gruselfilme der 50er. Es gibt einen verrückten Wissenschaftler, schrullige Dorfbewohner, einen fackelschwingenden Mob und natürlich ein Monster. Passenderweise wurde diese Folge in Schwarz/Weiß gedreht, eine Technik die der Farbe (zumindest in diesem Fall) oft überlegen ist wenn es darum geht Stimmung zu erzeugen.
Der Originaltitel Post-Modern Prometheus weist schon auf die Ähnlichkeit zu Frankenstein hin. Kritik an skrupelloser Wissenschaftsgläubigkeit und einer Gesellschaft die nur noch das Äussere bewertet ist das Thema. Das häßliche Ungeheuer erweist sich als menschlicher als die Menschen und der noble Wissenschaftler als das eigentliche Monster. Trotzdem ist der Film nicht moralinsauer geworden sondern sehr spaßig und unterhaltsam - was man ja leider nicht von allen Akte X-Folgen sagen kann.
Das bei dieser Botschaft ausgerechnet die 100xschönheitsoperierte Cher eine wichtige Rolle spielt dürfte ein Gag am Rande sein, aber immerhin hatte ihr Film Die Maske einen ähnlichen Hintergrund - und ganz nebenbei habe ich durch diese Folge ihre Musik wieder für mich entdeckt.