Servus ihr Mauerblümchen im Rosengarten des Internetz!
Seit ein paar Tagen rauscht es empört im Bilderblätterwald - die FAZ hat ihre Comicserien eingestellt! Ist mir eigentlich egal, ich lese weder diese Zeitung noch die Comics darin. Was nicht zwangsläufig bedeutet, daß ich sie nicht kenne, die werden früher oder später nochmal in Sammelbänden veröffentlicht und beizeiten wurde mir ein Comicteil der FAZ von Leuten mitgebracht die um mein kleines Hobby wissen. Von daher habe ich schnell festgestellt, daß mich die Comics in der FAZ schlicht nicht interessieren. Die waren und sind zum überwiegenden Teil einfach nicht mein Ding.
Nun ist die Begründung der FAZ, daß sie, wie fast alle Printzeitungen, auf dem absteigenden Ast sind und sparen müssen, durchaus verständlich + vernünftig. Anscheinend haben sie "mehrere Hundert (€s)" pro Comic bezahlt, bei täglichem Erscheinen summiert sich das ganz ordentlich und dürfte der Buchhaltung ein gewaltiger Dorn im Auge gewesen sein - und den Zeichnern eine wahre Freude. Klar, für die ist das nun ein gewaltiger Einschnitt in der Haushaltskasse - willkommen in der Welt der "normalen" Comiczeichner in der man kaum Kohle für eine Vorveröffentlichung und Minitantiemen von den Buchverkäufen bekommt. Das liest sich jetzt hämischer als es gemeint ist, bittedemütigstumVerzeihung, aber spiegelt die Realität des deutschsprachigen Comicmarktes wieder. Man könnte auch Gegenargumentieren, daß die Comics ein beliebter Teil der Zeitung waren, Kundenbindung, Mehrwert und so - aber mal ehrlich, wer hat die FAZ wegen den Comics gekauft? Für die anschließende Buchveröffentlichung war es sicher eine gute Werbeplattform, für den durchschnittlichen Leser eher eine Skurrilität.
Nun habe ich doch tatsächlich auch Cassandrarufe gelesen, daß mit dem Aus der FAZ-Comics die Qualität und fast schon die gesamte hiesige Comicszene gefährdet sei weil es den Zeichnern nun kaum noch möglich ist sich ganz auf ihre Kunst zu konzentrieren - Bullshit! Zum einen kann man die betroffenen Zeichner an den Fingern abzählen und sind zT längst etabliert, und zum anderen haben sie schon vor der FAZ Comics gemacht und werden es vermutlich weiterhin tun. Außerdem existiert+existierte auch außerhalb dieser Zeitung eine ungemein vielfältige, talentierte und aktive Comicszene in Print+Web die jenseits der FAZ und ihrer Honorare bemerkenswerte Arbeit leistet und abliefert - sogar Anspruchsvoll und qualitativ Hochwertig. De facto sind die zahlreichen Klein- und Kleinstverleger viel bedeutender für die hiesige Szene als eine einzige Tageszeitung, so wichtig sie sich auch nimmt.
Nein, worüber man in Wirklichkeit lamentieren sollte ist, daß Comic(strips) generell aus den Zeitungen verschwinden. Wenn man sparen muß, dann als Erstes bei Sachen die man nicht wirklich braucht, und in die Sparte fallen Comics. Die werden hierzulande als lustige Unterhaltung für Kinder angesehen aber die sind nunmal nicht die Zielgruppe einer Tageszeitung, ergo kann man auf sie Verzichten. Das war freilich nicht immer so, besonders im englischen Sprachraum war die Comicbeilage in den Zeitungen eminent wichtig. Anfang des letzten Jahrhunderts wurden die Zeichner beliebter Serien überaus gut bezahlt, waren die doch für viele Leser ein klarer Kaufanreiz. Man mag es kaum glauben, aber als ich noch ein kleiner Hosenscheißer war, erschien auch hierzulande kaum eine Zeitung ohne Comicstrips, "Mecki", "Oskar", "Jimmy" etc waren allgemein bekannt und beliebt... Nuja, das war mal. Im Internetzeitalter ist man für Nachrichten nicht mehr auf Tageszeitungen oder den Öffentlich Rechtlichen angewiesen um sich zu informieren, dafür geht man einfach ins Netz, für lau. Keine zahlenden Leser, keine Kohle, keine Comics.
Samstag, 15. November 2014
Montag, 28. Juli 2014
Freitag, 11. Juli 2014
Terra X
Nach Längerem mal wieder was.
Letzten Herbst hatte ich das Vergnügen einen ganzen Haufen von Bildern zu zeichnen die dann animiert wurden, und nun kann man das Ergebnis im TV sehen. In der Terra X Folge "Der zündende Funke" - da geht's um die Geschichte des Feuerwerks (Böller, Raketen und so). Historische Geschehnisse wurden dabei mit echten Menschen gedreht (Reenactment) und teilweise mit Zeichentricksequenzen ergänzt (das ist wo ich gemacht habe ;)). Und gezeigt wird es zuerst am 13.7. auf arte und am 20.7. im ZDF und dann in diversen Wiederholungen - guckt am Besten bei Interesse ins TV-Programmheft...
Letzten Herbst hatte ich das Vergnügen einen ganzen Haufen von Bildern zu zeichnen die dann animiert wurden, und nun kann man das Ergebnis im TV sehen. In der Terra X Folge "Der zündende Funke" - da geht's um die Geschichte des Feuerwerks (Böller, Raketen und so). Historische Geschehnisse wurden dabei mit echten Menschen gedreht (Reenactment) und teilweise mit Zeichentricksequenzen ergänzt (das ist wo ich gemacht habe ;)). Und gezeigt wird es zuerst am 13.7. auf arte und am 20.7. im ZDF und dann in diversen Wiederholungen - guckt am Besten bei Interesse ins TV-Programmheft...
Mittwoch, 18. Juni 2014
Comic Salon
Und wieder ist es soweit, von Donnerstag-Sonntag wird in Erlangen der Comic Salon zelebriert. Heuer ist es schon der 16te und ich war seit 1986 noch immer dort anwesend - so auch diesmal.
Für Freunde der mehr oder weniger bunten Bildergeschichten ein Pflichttermin!
Für Freunde der mehr oder weniger bunten Bildergeschichten ein Pflichttermin!
Dienstag, 20. Mai 2014
Webcomic
Boah... hier isses arg ruhig geworden, irgendwie komm ich nicht mehr dazu :( ...
Sei's drum, als jemand der Trends gerne ignoriert hab ich's lange nicht gemacht aber nun doch damit angefangen - mit einem Webcomic ( da fühle ich mich gleich wie ein Comichipster...)!
Aber ein bißchen anders mache ichs dann doch. Keine Strips oder Cartoons (OK, das ist noch nicht sooo ungewöhnlich) sondern eine durchgehende Geschichte und (Achtung!) die Leser sollen sagen wie es weitergeht bw was auf der nächsten Seite passiert! Keine Ahnung ob das funktioniert, kann spannend werden - oder ein Flop, warten wir's ab.
Das ganze ist auf Facebook weil ich ein faules Stück bin und es dort schnell+bequem geht.
Und hier geht es zu Doktor Wer
Sei's drum, als jemand der Trends gerne ignoriert hab ich's lange nicht gemacht aber nun doch damit angefangen - mit einem Webcomic ( da fühle ich mich gleich wie ein Comichipster...)!
Aber ein bißchen anders mache ichs dann doch. Keine Strips oder Cartoons (OK, das ist noch nicht sooo ungewöhnlich) sondern eine durchgehende Geschichte und (Achtung!) die Leser sollen sagen wie es weitergeht bw was auf der nächsten Seite passiert! Keine Ahnung ob das funktioniert, kann spannend werden - oder ein Flop, warten wir's ab.
Das ganze ist auf Facebook weil ich ein faules Stück bin und es dort schnell+bequem geht.
Und hier geht es zu Doktor Wer
Montag, 24. März 2014
Hellboy
Mike Mignolas Kultfigur wurde am Wochenende knackige 20 Jahre jung!
Keine Ahnung warum das Bild so kacke aussieht, bei FB siehts besser aus :( ...
Dienstag, 18. März 2014
Montag, 10. März 2014
Montag, 3. März 2014
Freitag, 31. Januar 2014
Wacom Treiber
In letzter Zeit seh ich immer wieder diese Meldung wenn ich den Rechner starte:
Und weil ich mein intuos3 nunmal brauche, muß ich die Kiste neu starten und dann gehts in aller Regel wieder - aber dieses Prozedere ist mehr als nur lästig! Das Naheliegendste, den Treiber aktualisieren, ist keine Lösung, der ist aktuell. Anscheinend, so hab ich gelesen, hängt es am "Tablett-PC", einem der vielen Programme die einem Windows aufzwingt und die man so dringend braucht wie nen Kropf. Dieses Programm hab ich zwar längst deaktiviert, aber irgendwie scheint es trotzdem mein Wacom zu sabotieren... Weiß jemand ne Lösung?
Und weil ich mein intuos3 nunmal brauche, muß ich die Kiste neu starten und dann gehts in aller Regel wieder - aber dieses Prozedere ist mehr als nur lästig! Das Naheliegendste, den Treiber aktualisieren, ist keine Lösung, der ist aktuell. Anscheinend, so hab ich gelesen, hängt es am "Tablett-PC", einem der vielen Programme die einem Windows aufzwingt und die man so dringend braucht wie nen Kropf. Dieses Programm hab ich zwar längst deaktiviert, aber irgendwie scheint es trotzdem mein Wacom zu sabotieren... Weiß jemand ne Lösung?
Dienstag, 28. Januar 2014
Landkarten
Frisch in den Regalen: Nautilus #119
Und diesmal gibts in dem Heftchen ein Interview mit mir zu lesen. Eines wenn nicht das Hauptthema sind nämlich Fantasy-Landkarten, und von denen habe ich wahrlich schon eine Menge gemacht.
Freilich nicht nur solche die der Phantasie von Autoren entsprungen sind, ich hab auch schon historische Landkarten gepinselt (so wie die unten), und die sind um einiges schwieriger. Im Gegensatz zur Fantasy muß da nämlich alles stimmen, Grenzen, Orte, Flüsse... Dh: In der Regel muß gegoogelt und recherchiert werden bis zum geht-nicht-mehr...
Samstag, 4. Januar 2014
Freitag, 20. Dezember 2013
Belege
Wenn man Landkarten für Fantasyromane macht, dann hat das uA den Vorteil, daß man auch in den Genuß von Belegexemplaren selbiger kommt (ob ich freilich die Zeit finde sie zu lesen steht auf einem ganz anderen Blatt).
Dieser Karton voller Bücher von Randomhouse ist die Tage bei mir eingetrudelt. Lauter Geschichten um Elben, Zwerge und sonstigen Gedöns welches sich phantasiegeplagte Schreiberlinge ausgedacht und zu Papier gebracht haben. Man kann sich leicht vorstellen wie es bei mir langsam etwas eng in der Bude und Stauraum ein rares Gut wird. Tatsächlich besorge ich mir Literatur inzwischen wenn möglich als e-book für den Kindle dessen Inhalt längst nicht soviel Rauminhalt zur Aufbewahrung benötigt.
Dieser Karton voller Bücher von Randomhouse ist die Tage bei mir eingetrudelt. Lauter Geschichten um Elben, Zwerge und sonstigen Gedöns welches sich phantasiegeplagte Schreiberlinge ausgedacht und zu Papier gebracht haben. Man kann sich leicht vorstellen wie es bei mir langsam etwas eng in der Bude und Stauraum ein rares Gut wird. Tatsächlich besorge ich mir Literatur inzwischen wenn möglich als e-book für den Kindle dessen Inhalt längst nicht soviel Rauminhalt zur Aufbewahrung benötigt.
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Sonntag, 15. Dezember 2013
EC-Library
Moin, meine lieben Mauerblümchen im Rosengarten des Internets!
Vielleicht sucht ihr noch ein passendes Weihnachtsgeschenk für eure comicaffinen Freunde, Verwandte undoder Lebensabschnittpartner? Vielleicht wäre dann das hier was: …
Die EC-Comics sind Klassiker, da braucht man gar nicht drüber zu diskutieren, die werden noch gelesen werden wenn die meisten der heute hochgejubelten Zeitgeisttitel längst wieder im Antiquariat verschimmeln. Allerdings kamen bei EC seinerzeit eine ganze Reihe von Heftserien heraus um die diversen Geschmäcker und Vorlieben zu bedienen und daher folgerichtig auch nicht alle jedem zusagen. Persönlich habe ich zB einen Faible für garstge Gruselcomics und kann dagegen die, bei manchen so beliebten, Kriegsgeschichten nicht ab. Ebenso ist es mit den Zeichnern, da gibt es tolle und weniger tolle, von den Einen hätte man gerne mehr gesehen, von Anderen eher nicht. Dummerweise kann man das nicht an bestimmten Heftserien festmachen die man dann sammelt und gut ist. Den Zeichnern wurde seinerzeit vom Redakteur die Skripts auf den Tisch gelegt und sie hatten sie gefälligst zu zeichnen. Klar wurde auch darauf geachtet, daß Story und Zeichenstil bw Vorlieben des Zeichners halbwegs zusammenpassen, aber im Großen&Ganzen waren es Auftragsarbeiten über die nicht diskutiert wurde. Und so kommt es, daß die Arbeiten der EC-Zeichner über sämtliche Printprodukte des Verlages verteilt zu finden sind.
Lange Rede kurzer Sinn: In obigen Büchern der EC-Library von Fantagraphic Books sind die Comics einzelner Zeichner aus der gesamten Serienpalette ECs zusammengetragen. Ich hab mir jetzt erstmal Wood und Williamson gegönnt, zwar in SW, aber die Farbgebung war eh oft nicht so berauschend und gerade diese beiden Zeichner waren Meister der Tusche. Sicher, die ein oder andere Geschichte kennt und hat man schon, EC-Nachdrucke gibt’s ja zuhauf, aber so Serienübergreifend noch nicht. Hier nicht zu sehen, aber die Buchrücken der Hardcover sind auch schön gestaltet und eine Zierde im Regal. Die bereits erschienenen Bände von Kurtzman, Davis, Craig und Feldstein sind auch noch auf meiner Haben-will-Liste, aber erstmal langsam, das ist schließlich nicht umsonst, auch wenn die Bücher nicht sooo teuer sind und sich ein Erwerb zweifelsohne lohnt!
Zu haben uA im einschlägig bekannten Onlinehandel…
Vielleicht sucht ihr noch ein passendes Weihnachtsgeschenk für eure comicaffinen Freunde, Verwandte undoder Lebensabschnittpartner? Vielleicht wäre dann das hier was: …
Die EC-Comics sind Klassiker, da braucht man gar nicht drüber zu diskutieren, die werden noch gelesen werden wenn die meisten der heute hochgejubelten Zeitgeisttitel längst wieder im Antiquariat verschimmeln. Allerdings kamen bei EC seinerzeit eine ganze Reihe von Heftserien heraus um die diversen Geschmäcker und Vorlieben zu bedienen und daher folgerichtig auch nicht alle jedem zusagen. Persönlich habe ich zB einen Faible für garstge Gruselcomics und kann dagegen die, bei manchen so beliebten, Kriegsgeschichten nicht ab. Ebenso ist es mit den Zeichnern, da gibt es tolle und weniger tolle, von den Einen hätte man gerne mehr gesehen, von Anderen eher nicht. Dummerweise kann man das nicht an bestimmten Heftserien festmachen die man dann sammelt und gut ist. Den Zeichnern wurde seinerzeit vom Redakteur die Skripts auf den Tisch gelegt und sie hatten sie gefälligst zu zeichnen. Klar wurde auch darauf geachtet, daß Story und Zeichenstil bw Vorlieben des Zeichners halbwegs zusammenpassen, aber im Großen&Ganzen waren es Auftragsarbeiten über die nicht diskutiert wurde. Und so kommt es, daß die Arbeiten der EC-Zeichner über sämtliche Printprodukte des Verlages verteilt zu finden sind.
Lange Rede kurzer Sinn: In obigen Büchern der EC-Library von Fantagraphic Books sind die Comics einzelner Zeichner aus der gesamten Serienpalette ECs zusammengetragen. Ich hab mir jetzt erstmal Wood und Williamson gegönnt, zwar in SW, aber die Farbgebung war eh oft nicht so berauschend und gerade diese beiden Zeichner waren Meister der Tusche. Sicher, die ein oder andere Geschichte kennt und hat man schon, EC-Nachdrucke gibt’s ja zuhauf, aber so Serienübergreifend noch nicht. Hier nicht zu sehen, aber die Buchrücken der Hardcover sind auch schön gestaltet und eine Zierde im Regal. Die bereits erschienenen Bände von Kurtzman, Davis, Craig und Feldstein sind auch noch auf meiner Haben-will-Liste, aber erstmal langsam, das ist schließlich nicht umsonst, auch wenn die Bücher nicht sooo teuer sind und sich ein Erwerb zweifelsohne lohnt!
Zu haben uA im einschlägig bekannten Onlinehandel…
Montag, 2. Dezember 2013
Kommissar Kralle
Man kennt das ja, da sucht man was ganz Bestimmtes und wühlt sich durch sämtliche Kisten+Kartons im Keller und findet alles Mögliche - außer dem Objekt der Begierde!
Das zB: Kommissar Kralle
Bei Google findet man nichts außer einen Hinweis auf irgendwelche "Schallfolien", die Älteren erinnern sich vielleicht noch was das ist ;) So wie ich mich daran erinnere das die Strips (denn darum handelt es sich hier) auf der Rückseite von Brekkies-Schachteln abgedruckt waren, und im obigen Printprodukt gesammelt wurden. Jeder dieser Strips beinhaltete einen Kriminalfall den der Leser zusammen mit Titelheld Kralle durch aufmerksames beobachten der Bildgeschichten lösen konnte. Wer sich die Sachen ausgedacht und gezeichnet hat ist nicht vermerkt, aber vom Zeichenstil bw der -technik könnte es von Chris Scheuer sein - aber wissen tu ichs nicht...
Das zB: Kommissar Kralle
Bei Google findet man nichts außer einen Hinweis auf irgendwelche "Schallfolien", die Älteren erinnern sich vielleicht noch was das ist ;) So wie ich mich daran erinnere das die Strips (denn darum handelt es sich hier) auf der Rückseite von Brekkies-Schachteln abgedruckt waren, und im obigen Printprodukt gesammelt wurden. Jeder dieser Strips beinhaltete einen Kriminalfall den der Leser zusammen mit Titelheld Kralle durch aufmerksames beobachten der Bildgeschichten lösen konnte. Wer sich die Sachen ausgedacht und gezeichnet hat ist nicht vermerkt, aber vom Zeichenstil bw der -technik könnte es von Chris Scheuer sein - aber wissen tu ichs nicht...
Montag, 18. November 2013
DissDissDiss...
Ich hab schon lange nicht mehr der dunklen Seite einer jeden unverstandenen Künstlerseele gefrönt - der Kollegenschelte! Aber vorhin sehe ich das Bildchen und echt jetzt, als Redakteur würde ich dem Zeichenknecht die Seite um die Ohren hauen!
So richtig auffällig wirds wenn man die Colorierung weglässt, die macht in diesem Fall nicht nur Bunt sondern soll auch die zeichnerischen Unzulänglichkeiten vertuschen. Der Zeichner hat ziemlich hilflos versucht mit seinen rudimentären Anatomiekenntnissen einen Brustkorb zusammenzubasteln. Das er nicht wirklich Ahnung hat was er da macht, sieht man schön an den Schlüßelbeinen die wie Würste auf Brust- und Schultermuskel liegen. Die Existenz eines Rippenbogens wird ebenfalls unterschlagen, dafür nonchalant mal kurz der Bauchmuskel in groteske Höhen geschraubt. Der Hals besteht auch nur aus einem eher verzweifelten Geschraffel mit dem versucht wurde irgendwie eine Form reinzubringen als tatsächlichem Wissen. Und die arme Sau von Colorist mußte dann versuchen da irgendwie sinnvoll Schatten drüberzulegen.
Der Kopf! Alter, was für einen verschobenen Kiefer hat der denn? Der Elefantenmensch in jung? Die Ohren *lol*, Beide sind zu tief, aber das Rechte rutscht gerade auf die Schulter runter (zusammen mit dem offensichtlich ausgehakten Kiefer! Zugegeben, Nasen von unten zu zeichnen ist schwierig, aber von einem Profi sollte man wenigstens erwarten das es nicht wie ein Schweinerüssel aussieht - was in dem Fall hauptsächlich wegen der Farbe so wirkt. Das was der da auf dem Kopf hat soll übrigens ein Turban sein... Junge, ist es zuviel verlangt mal kurz mit google nachzusehen wie so ein Ding aussieht?! So sieht es kackscheißealbern aus!
So richtig auffällig wirds wenn man die Colorierung weglässt, die macht in diesem Fall nicht nur Bunt sondern soll auch die zeichnerischen Unzulänglichkeiten vertuschen. Der Zeichner hat ziemlich hilflos versucht mit seinen rudimentären Anatomiekenntnissen einen Brustkorb zusammenzubasteln. Das er nicht wirklich Ahnung hat was er da macht, sieht man schön an den Schlüßelbeinen die wie Würste auf Brust- und Schultermuskel liegen. Die Existenz eines Rippenbogens wird ebenfalls unterschlagen, dafür nonchalant mal kurz der Bauchmuskel in groteske Höhen geschraubt. Der Hals besteht auch nur aus einem eher verzweifelten Geschraffel mit dem versucht wurde irgendwie eine Form reinzubringen als tatsächlichem Wissen. Und die arme Sau von Colorist mußte dann versuchen da irgendwie sinnvoll Schatten drüberzulegen.
Der Kopf! Alter, was für einen verschobenen Kiefer hat der denn? Der Elefantenmensch in jung? Die Ohren *lol*, Beide sind zu tief, aber das Rechte rutscht gerade auf die Schulter runter (zusammen mit dem offensichtlich ausgehakten Kiefer! Zugegeben, Nasen von unten zu zeichnen ist schwierig, aber von einem Profi sollte man wenigstens erwarten das es nicht wie ein Schweinerüssel aussieht - was in dem Fall hauptsächlich wegen der Farbe so wirkt. Das was der da auf dem Kopf hat soll übrigens ein Turban sein... Junge, ist es zuviel verlangt mal kurz mit google nachzusehen wie so ein Ding aussieht?! So sieht es kackscheißealbern aus!
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Kürbiszeit
Mit den alten Gruslern jagt man zwar heutzutage keinem mehr einen Schrecken ein, aber sie haben was das den meisten neuzeitlichen Horrorstreifen abgeht: Charme! Und oft sogar noch eine Story die über dem üblichen Alles verhackstückeln + Krank sein hinausgeht. Allein schon wie man zu S/W-Zeiten noch mit Licht+Schatten gearbeitet hat, die hatten es noch nicht nötig eimerweise Blut+Gedärm ins Bild zu werfen um die Zuschauer zu packen (auch wenn ich da nichts dagegen hab ;))...
Zur Kürbiszeit wird man als Freund dubioser Filme ausnahmsweise mal gut bedacht, nur die alten Klassiker werden idR ignoriert - Schade! :(
Zur Kürbiszeit wird man als Freund dubioser Filme ausnahmsweise mal gut bedacht, nur die alten Klassiker werden idR ignoriert - Schade! :(
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Der Reisende, WiP
So ich die Zeit finde pixel ich nebenher an dem Bildchen rum...
Der Tag hat 24 Stunden, 8 zum schlafen, 1 für Nahrungsaufnahme+Entsorgung selbiger, 2-3 TV-Gucken... Da bleiben nur noch 12 Stunden zum arbeiten, viel zu wenig für mein Pensum :(
Der Tag hat 24 Stunden, 8 zum schlafen, 1 für Nahrungsaufnahme+Entsorgung selbiger, 2-3 TV-Gucken... Da bleiben nur noch 12 Stunden zum arbeiten, viel zu wenig für mein Pensum :(
Montag, 14. Oktober 2013
Bosto 22HD vs Cintiq
Jep, nu hab ich das neue Gerät auf dem Tisch, den Bosto 22HD!
Es fällt gleich mal auf, daß keine ExpressKeys dran sind, Shortcuts muß man über das Keyboard eingeben. Mich stört das nicht weil ich für Zahlen und Texte sowieso eine Tastatur brauche, aber wer drauf steht kann ja auf das nächste Modell warten, daß afaik über Tasten und so verfügen wird. Die Installation wurde vereinfacht, CD rein, anklicken, am Besten noch ins Net und sich bei Bosto-Support die neusten Treiber holen und fertig!
Der Eingabestift. Wie man sieht entspricht er den Wacomdingern, nicht nur optisch, da ist auch dieselbe Induktions-Technologie drin. Dh, man braucht weder Batterien noch muß das Teil aufgeladen werden und das Stiftende dient als Radierer. Kleines Manko: Die Taste kann nur Rechtsklick, für einmal muß man nach wie vor auftippen.
Im Gegensatz zu den älteren (Auslauf)Modellen punktet der 22HD mit einem IPS-Display. Man kann aus jeder Richtung draufsehen und die Farben verändern sich nicht - Grundvoraussetzung wenn man in Bunt arbeitet. Leider ist die Abdeckung aus Kunststoff und nicht aus Glas und der verkratzt nunmal leicht, da kann man machen was man will. Eine Schutzfolie wäre angeraten, eventuell auch mit einer papierähnliche Struktur, da stehen ja manche Leute drauf ;)
Das Wichtigste, wie läuft das Teil? Supi! Besser und schneller als die 19zoller, laut Bosto wurden bessere Prozessoren verbaut und das merkt man. Der Cursor reagiert ohne Zittern(Jitter) auf geringste Stiftbewegungen und ist Punktgenau, ist mir gleich aufgefallen weil ich schon arg penibel zeichne. Die Leserate beim 22HD ist sogar deutlich höher als bei Cintiqs und spätestens jetzt muß ich feststellen, daß es eigentlich keinen Grund mehr gibt für ein gleichartiges Grafiktablett die dreifache Summe an Wacom zu zahlen! Der Bosto 22HD kostet 800$ (könnt ihr selber in € umrechnen ;)), der Cintiq 22HD ca 1.700€...
In DLand kommt noch knapp 18€ Importsteuer dazu die der DHL-Bote einkassiert, bei FedEx wird die Steuer vorgestreckt und man bekommt von denen irgendwann eine Rechnung plus 10€ Gebühr zugeschickt! (Überraschung!)
Auf dem 22HD laufen praktisch alle gängigen Grafikprogramme und diesmal ist endlich ein kleines Hilfsprogramm dabei mit dem man die Druckempfindlichkeit einstellen und den Stift kalibrieren kann.
Einen kleinen Wermutstropfen kann ich allerdings nicht verhehlen, das Gerät ist nicht ganz so sauber verarbeitet wie die alten Modelle, als pingeliger Schwabe fällt mir das natürlich auf... Liegt vielleicht daran, daß Bosto gerade mit der Produktion kaum nachkommt oder es sind die Nachteile der ersten Marge - aber das ist ein eher optisches Problem, der Funktion selbst tut es keinen Abbruch :D
- Ach ja, Wacom-Software muß vorher deinstalliert werden, die sabotiert den Bosto. Deswegen läuft mein Tablett über ein Notebook.
Es fällt gleich mal auf, daß keine ExpressKeys dran sind, Shortcuts muß man über das Keyboard eingeben. Mich stört das nicht weil ich für Zahlen und Texte sowieso eine Tastatur brauche, aber wer drauf steht kann ja auf das nächste Modell warten, daß afaik über Tasten und so verfügen wird. Die Installation wurde vereinfacht, CD rein, anklicken, am Besten noch ins Net und sich bei Bosto-Support die neusten Treiber holen und fertig!
Der Eingabestift. Wie man sieht entspricht er den Wacomdingern, nicht nur optisch, da ist auch dieselbe Induktions-Technologie drin. Dh, man braucht weder Batterien noch muß das Teil aufgeladen werden und das Stiftende dient als Radierer. Kleines Manko: Die Taste kann nur Rechtsklick, für einmal muß man nach wie vor auftippen.
Im Gegensatz zu den älteren (Auslauf)Modellen punktet der 22HD mit einem IPS-Display. Man kann aus jeder Richtung draufsehen und die Farben verändern sich nicht - Grundvoraussetzung wenn man in Bunt arbeitet. Leider ist die Abdeckung aus Kunststoff und nicht aus Glas und der verkratzt nunmal leicht, da kann man machen was man will. Eine Schutzfolie wäre angeraten, eventuell auch mit einer papierähnliche Struktur, da stehen ja manche Leute drauf ;)
Das Wichtigste, wie läuft das Teil? Supi! Besser und schneller als die 19zoller, laut Bosto wurden bessere Prozessoren verbaut und das merkt man. Der Cursor reagiert ohne Zittern(Jitter) auf geringste Stiftbewegungen und ist Punktgenau, ist mir gleich aufgefallen weil ich schon arg penibel zeichne. Die Leserate beim 22HD ist sogar deutlich höher als bei Cintiqs und spätestens jetzt muß ich feststellen, daß es eigentlich keinen Grund mehr gibt für ein gleichartiges Grafiktablett die dreifache Summe an Wacom zu zahlen! Der Bosto 22HD kostet 800$ (könnt ihr selber in € umrechnen ;)), der Cintiq 22HD ca 1.700€...
In DLand kommt noch knapp 18€ Importsteuer dazu die der DHL-Bote einkassiert, bei FedEx wird die Steuer vorgestreckt und man bekommt von denen irgendwann eine Rechnung plus 10€ Gebühr zugeschickt! (Überraschung!)
Auf dem 22HD laufen praktisch alle gängigen Grafikprogramme und diesmal ist endlich ein kleines Hilfsprogramm dabei mit dem man die Druckempfindlichkeit einstellen und den Stift kalibrieren kann.
Einen kleinen Wermutstropfen kann ich allerdings nicht verhehlen, das Gerät ist nicht ganz so sauber verarbeitet wie die alten Modelle, als pingeliger Schwabe fällt mir das natürlich auf... Liegt vielleicht daran, daß Bosto gerade mit der Produktion kaum nachkommt oder es sind die Nachteile der ersten Marge - aber das ist ein eher optisches Problem, der Funktion selbst tut es keinen Abbruch :D
- Ach ja, Wacom-Software muß vorher deinstalliert werden, die sabotiert den Bosto. Deswegen läuft mein Tablett über ein Notebook.
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